Cal'Annon

Cal'Annon

Die Anderswelt in Stapelfeld

Die Spiel-Welt von Cal'Annon

 

Alle Live-Rollenspiele sind angesiedelt in einer fantastischen Welt. Unser Stapelfelder Abenteuer spielt in und um Cal’Annon, einer in gemäßigt-nördlichen Breiten liegenden Hochelbensiedlung. Einst eine blühende und mächtige Stadt (besungen im “Lied von Cal’Annon“), wurde Cal'Annon vor einem Menschenalter durch Verrat erobert und durch den Fluch des letzten Elbenfürsten zerstört. Vor einigen Jahren aber gelang es einer Gruppe aus Menschen und Elben, den Fluch, der auf den Ruinen von Cal’Annon lag, zu lösen. Die Macht der Ahnen erwählte eine neue Fürstin, Feinde wurden besiegt, neue Freunde gewonnen, und nun wächst und gedeiht Cal’Annon wieder, freilich weit entfernt von seiner einstigen Größe.

 

Inmitten der Siedlung liegt ein Heckenlabyrinth, das zuerst den Fluch bewahrte, sich nun aber verwandelt hat in das Gedächtnis von Cal’Annon. Darin schlummert noch viel uraltes oft vergessenes Wissen,

heilsame und furchtbare Erinnerungen.

 

In der Stadt leben Elben und menschliche Elbenfreunde. Obwohl Cal’Annon von einer elbischen Fürstin regiert wird und einen elbischen Charakter hat, leben dort Elben und Menschen gleichberechtigt und in Frieden.

 

In Cal’Annon sind alle Wesen und Rassen willkommen, die den Frieden wahren. Ein Bruch des Friedens und Missbrauch der Gastfreundschaft gilt allerdings als Schwerverbrechen, das mit dem Tod bestraft wird.

 

Grundlage des Zusammenlebens sind die Sieben guten Regeln aus dem parma varmina, dem „Buch der guten Ordnung“

 

 

 

Kurze Chronik von Cal'Annon

seit dem Fall der Stadt Cal’Annon und dem Beginn des fünften Zeitalters, dem Zeitalter des versunkenen Lichtes

 

Das fünfte Zeitalter beginnt mit dem Fall von Alt-Cal'Annon. Ein letzter Fluch reißt die brennende Stadt in die Tiefe.

 

Jahr 1 – 3 Überlebende aus Cal’Annon führen einen Guirilla-Krieg gegen die Reste der orkischen und menschlichen Invasoren bis zum Abzug der Orks und einem Frieden zwischen Elben und Menschen, die vor dem geheimnisvollen Hecken-Labyrinth einen Handelsposten gründen.

 

Jahr 4 – 10 Die Überlebenden bergen versteckte Schätze des alten Cal’Annon und versuchen verschleppte Kinder Cal’Annons freizukaufen oder mit Gewalt zu befreien.

 

Jahr 11 Der alte Traumweber Cen’Olor entdeckt im Labyrinth, dass 20 Jahre nach dem Untergang dort ein Fluch ausbrechen wird - dann verschwindet er.

 

Jahr 17 Fingal Morgenstern gewinnt die Unterstützung des Großinquisitors Kargaz, sowie des Alchimisten Ambras und der Gelehrten Althea von Quendelstrauch. Fingal, Ambras und Althea gründen den Rat der Suchenden.

 

Jahr 20 Ein Bündnis von Elben und Menschen kann die sieben Siegel des Fluches lösen. Die Ahnen bestimmen die Jägerin Amrun Wildrose zur neuen Fürstin von Cal’Annon. In der sog. Gewitterschlacht tötet Amrun den Dämon, der den Fluch verkörpert.

 

Jahr 21 Ein Komet stürzt in Cal’Annons Labyrinth , Sternenstaub geht als Diamanten nieder. Dies zieht neue Bewohner nach Cal’Annon, aber auch die Plündererbande des „Grafen“. Durch den Sieg über diese Banditen wird Cal’Annon erneut ein kleines Reich. Mit vereinten Kräften gelingt es auch, den Komenten zurückzuschicken in den Himmel.

 

Jahr 22 Beim Besuch der Großfürstin von Goldwyn, einer alten Partnerstadt und Rivalin, wird deren Sohn vergiftet. Bevor ein Krieg ausbricht, kann die Mörderin enttarnt werden, Freundschaft zwischen beiden Städten wird besiegelt. Allerdings ist auf der Suche nach dem Gift ein Heer in den Schattenwald eingedrungen, der seit Jahrhunderten versiegelt war, und hat dort den uralten Schatten geweckt. Dieser Schatten legt sich mehr und mehr auf Cal’Annon, das Lichte Tor. Zugleich entdeckt das Volk von Cal’Annon, dass das Labyrinth ein riesiges Gedächtnis ist, ein allerdings nicht zu

kontrollierender Speicher uralter Erinnerung und Weisheit.

 

Jahr 23 Die geweckten Schatten bedrohen die Stadt, nur durch gemeinsame Anstrengung aller Bewohner und Gäste und weil die Fürstin bereit ist, sich zu opfern, werden die Schatten angelockt und durch die kurzzeitige Verwandlung der Fürstin in einen Schattenfresser vernichtet.

 

Jahr 24 Auf Drängen der costacordanischen Besucher wird ein großer Markt, der Heumond-Markt, abgehalten. Dabei kommt es hinter den Kulissen zu einem erbitterten Machtkampf zwischen verschiedenen Interessengruppen um Monopole und Marktanteile - bis hin zu Aufruhr und Blutvergießen mitten in Cal'Annon. Daraufhin verhängen die empörten Ahnen eine Strafe über alle Anwesenden, nur durch gemeinsame Anstrengung gelingt es, eine Aufgabe zu lösen und die Strafe abzuwenden. Aber nie wieder soll ein solcher Markt das Miteinander gefährden.

 

Winter 24 Auf dem traditionellen Wintersonnenwendfeier wird der Trank Anarimma gebraut, der unempfindlicher macht gegen große Kälte und Hitze. Doch von den Eis-Elfen angeheuerten Spionen gelingt es, etwas von dem Trank und damit die Rezeptur zu stehlen.

 

Jahr 25 Der Ringanorudur, der Herr der Eishelfen, verlangt die Hand der Fürstin und damit die Herrschaft über Cal’Annon. Der Angriff der Eiselfen überrollt das Land, doch es gelingt, eine Medusa zur Hilfe zu rufen. Im Brautkleid der Fürstin hebt sie bei der Trauung ihren Schleier, der Ringanorudur versteinert, und bei der Bluthochzeit werden die Eiselfen niedergemacht.

 

Jahr 26 Der Kupferberg rumort – und wird geöffnet. In seinen Tiefen finden sich Schätze, aber auch das Lumbasoa, eine Riesenamöbe und Lubgash, ein vor Zeiten dort begrabener Ork. Doch schlimmeres als in den dunklen Gängen der Berge ist in den dunklen Gängen der Herzen: die Nordmänner, seit Jahren als Freunde in Cal’Annon willkommen, verüben einen Mordanschlag auf die Fürstin - von den Ahnen an der Schwelle des Todes zurückgerufen führt sie die tief enttäuschten Elben und Elbenfreunde durch ein Portal im Labyrinth aus der Stadt.

Und die Stadt verödet.